Page Impressions (auch Page Views) - bezeichnen die Anzahl von Abrufen einer Webseite durch einen Benutzer. Ein wichtiges Maß zur Bewertung der Reichweite von Werbemaßnahmen im Internet. Je mehr PI gezählt werden, desto interessanter ist es natürlich auch für Werbekunden, hier vertreten zu sein. Die Unterscheidung zwischen PI und HIts ist Anlass zu Diskussionen. Jüngste Aussage der IVW ist: Gezählt werden nicht nur die Seitenabrufe für sich, sondern auch die Abrufe einzelner Bestandteile, was auf Websites gerne mal zu "Klickstrecken" führt. In Sachen Usability sehr hinderlich. In Sachen Werbeeinnahmen förderlich. PI sind keine Unique Visits.
Paid Listing (auch Bezahlte Links, Sponsored Links, Anzeigen, AdWords) - Einblendungen von bezahlten Anzeigen auf Suchergebnisseiten. Die Anzeigen sind je nach Suchdienst mehr oder weniger deutlich von den Natural Listings abgehoben. Die Anzeigen können inhaltlich frei getextet werden, sind vom Layout her aber einheitlich: reiner Text mit Überschrift und Link. Auf Partnerseiten bietet Google neuerdings auch grafische Lösungen an, hier verschmelzen Paid Listings mit Banner-Werbung. Die Anzeigen werden für bestimmte Keywords gebucht, die Gebotshöhe des Auftraggebers für einen Klick auf seine Website entscheidet über die Positionierung der Anzeige. Denn: Eine Anzeige ganz oben auf Seite 1 der Suchergebnisse bringt mehr Klicks als eine, die auf Seite 5 eingeblendet wird.
Pay per Click (engl. für "Bezahlung per Klick"). Ein Abrechnungsmodell im Affiliate Marketing. Kosten für den Werbeauftraggeber (und damit Erlöse für den Affiliate) entstehen nicht für die bloße Werbeeinblendung auf der Website, sondern erst für eine nachweisbare Reaktion - den Klick des Empfängers zum Beispiel auf ein Banner und damit die Weiterleitung des Interessenten auf die Werber-Website.
Pay per View (engl. für "Bezahlung pro Einblendung"). Häufiges Abrechnungs-Verfahren bei Bannerwerbung. Die Kosten für die Werbeeinblendungen richten sich danach, wie viele Besucher die Werbebanner zu Gesicht bekommen. Berechnungsgrundlage sind in der Regel Tausender-Kontaktpreise, siehe dazu auch Nettoreichweite.
Pay per Visit (engl. für "Bezahlung pro Besuch"). Kosten entstehen erst für einen Besuch auf einer Website eines Werbetreibenden, nicht bereits für die Einblendung eines Links oder Werbebanners. Vorsicht: Visit meint "Besuch", nicht "Besucher" (="visitor"). Ein Besuch kann auch durch den Spider einer Suchmaschine erfolgen. Erst durch sorgfältiges Herausfiltern automatisierter Visits wird aus "Besuchen" letztlich auch "Besucher".
Pay-per-Postview - Postview-Tracking - relativ neues Abrechnungsverfahren, das Diskussionen aufwirft. Eigentlich eine "Pay-per-View"-Abrechnung, die aber nur gezahlt wird, wenn der Kunde, für den ein "View"-Cookie gesetzt wurde, dann auch tatsächlich einen Einkauf oder eine vorab definierte Aktion durchführt. Die Provisionen sind im Normalfall niedriger.
Pharming - ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus "password" und "farming" (Landwirtschaft). Betrüger "ernten" Passwörter und Geheimzahlen und können so zum Beispiel unentdeckt Überweisungen tätigen.
Phishing - ist ein Kunstwort und steht für "Passwort fischen". Der Versuch, Bankkunden ihre Kontenzugangsdaten auszuspähen, beginnt meist mit einer E-Mail, die den Anschein einer offiziellen Bankinformation via E-Mail erweckt. Die Empfänger werden aufgefordert, sich über einen angezeigten Link auf eine imitierte Bankseite zu begeben. Auf dieser nachgemachten Webseite werden die Kunden aufgefordert, sich mit ihren Bankdaten einzuloggen (z.B. Kontonummer und PIN).
Provision - der Betrag, der an den Affiliate gezahlt wird, wenn über seine Website ein Verkauf oder Lead für einen Merchant zustande gekommen ist. Die Provisionshöhe und das Abrechnungsmodell wird in jedem Partnerprogramm individuell festgelegt. Zu beachten ist für neue Affiliates auch die Stornoquote, die die eigene Provision wieder rapide zusammenschnurren lassen kann.