Mit Googles gedankenlesender Echtzeit-Suche scheint das Ende von SEO nah: Kann man Websites überhaupt noch optimieren? Na, klar - man kann nicht nur, man sollte umso mehr. Hier der Überblick:
Google Instant Search sorgt für virtuelles Blätterrauschen und kann auch ohne Google-Konto getestet werden: Einfach auf der Google.de-Startseite auf “Google.com in Englisch” klicken. Schon bei der Eingabe der Suchbegriffe werden Ergebnisse angezeigt, mittels einer “Auto-vervollständigen”-Funktion, die jeder Google-Nutzer schon vom Suchfeld kennt. Die Suchergebnisse sollen zudem lokal angepasst werden: Wer in Köln ein “W” eingibt, wird zuerst das “Wetter” in Köln angezeigt bekommen (was über Google.com nicht funktioniert).
Die Folge: Auch wenn die eingegebenen Keywords verschiedener Suchen gleich sind, sind die Ergebnisseiten unterschiedlich. Wie soll man da eine Website auf bestimmte Keywords optimieren?
“Google Instant macht SEO überflüssig - oder doch nicht?” fragt das Online-Magazin t3n, erläutert die Hintergründe und zitiert SEOs, um zum Fazit zu kommen: “.. gute Inhalte waren schon immer die beste SEO-Maßnahme.” Darum wird der SEO-Alltag zwar härter, aber umso interessanter. Denn der Platz für Suchergebnisse wird knapp, deutlich zu sehen im Artikel “Google Instant Suche” im Onlinemarketing-Blog von Karl Kratz anhand vieler Screenshots.
Allerdings: Ob sich Google Instant durchsetzt? Man kann es auch abschalten…. (*Dazu die unmaßgebliche Meinung der Online-Redakteurin: Ob Google nicht übertreibt? Erst muss man Stunden warten, bis die obere Menüleiste freundlicherweise erscheint, damit die Startseite schön clean bleibt, dann das nervige Google Suggest und jetzt wackelt der ganze Bildschirm, wenn man schnell tippt, weil sich dauernd die Ergebnisse verändern. Das nervt.)
Bild: pixelio/margot-kessler

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