Also, ein CMS ist gefunden, das mir vor dieser Recherche kein Begriff war: Silverstripe. Ein Open-Source-CMS, das mir auf den ersten Blick sympathisch war. Ließ sich problemlos installieren und Templates gibt es auch dazu.
Ansonsten habe ich es geschafft, auf meiner Seite www.mein-zeitschriften-abo.de einen iframe mit dem Leserservice-Abo-Shop einzubinden. Das hat aber gedauert - mir wurde zu Beginn nach Einbetten des Codes permanent nur ein schöner Textlink mit dem Linktext "White-Label-Shop Leserservice" (oder so ähnlich) angezeigt. Bis mir auf der Zanox-Seite auffiel, dass ich den Code aus dem falschen Werbemittel rausgenommen habe.
Aber mal ehrlich, liebes Leserservice-Team: Wenn ich den Code zu "White Label Shop Blau ohne Logo" anklicke, muss ich dann auf den ersten Blick merken, dass es um Tageszeitungen geht? Bis mir auffiel, dass ich an der ganz falschen Werbemittel-Ecke bin und "einfach" den "Deep Link" einsetzen muss. Das hätte man klarer betiteln können, aber gut, drin ist der Abo-Shop, schön sieht er noch nicht aus, aber daran lässt sich ja arbeiten….. Am einfachsten finde ich es, die Textlinks zu setzen. Bei den Bannern habe ich Schwierigkeiten.
(Nebenbei: Dass auf der Site auch tatsächlich der richtige Titel "Mein-Zeitschriften-Abo" im Template erscheint, ist einem netten Helfer auf der deutschen Silverstripe-Site zu verdanken, da ich auf den verschiedenen Template-Seiten einfach nicht fündig geworden bin….)
Und: Wie sieht die neue Affiliate-Site aus?

13 Kommentare zu “Teil 3: Schmal online - das Affiliate-Experiment experimentiert mit Silverstripe”
Hm, schaut jetzt nicht soo schlecht aus, aber ich persönlich stutze immer, wenn ich “Das Team”, “Über uns”, “Wir” usw. lese, wenn man doch gute Gründe hat, anzunehmen, dass “nur” eine Person hinter der Webseite steckt.
Muss dieses “künstliche Aufplustern” wirklich sein?
Und eine inhaltliche Frage:
Sie schreiben: “Gekündigt werden können Abos auch telefonisch und so.”
- Wo steht, dass man beim Leserservice telefonisch kündigen kann?
In den AGB ist jedenfalls zu lesen “Die Kündigung ist in jedem Falle schriftlich an die betreuende Stelle auszusprechen.”
Wobei “schriftlich auszusprechen” natürlich Anlass zu Spekulationen gibt…
kommentiert am Montag, den 9. November 2009 um 14:16 Uhr |Mir gefällt sie ganz gut. Ich würde es übrigens toll finden, wenn du in deinen Beiträgen auch dokumentierst wie viel Zeit du in jeden einzelnen Schritt investieren musstest.
kommentiert am Montag, den 9. November 2009 um 14:28 Uhr |@Abo-Blog: “nicht soo schlecht”, da freu ich mich - ist doch ein Anfang :-)).
Zu “Über uns”: Nein, auch ich bin eine energische Verfechterin klarer Worte, siehe auch meine Eigendarstellung auf meiner Freiberufler-Site http://www.pr23.de. Allerdings ist das Affiliate-Experiment ja exemplarisch und soll gar nicht für mich als Person stehen, sondern für prima Abo-Möglichkeiten. Aber ich denke darüber nach.
Zu Abo-Kündigung: Ich hatte die telefonische Kündigungsmöglichkeit aus einem Gespräch im Hinterkopf, aber nicht verifiziert und finde sie online auch nicht. Habe darum eben das Leserservice-Team um Aufklärung gebeten, sonst muss ich schnell ändern.
kommentiert am Montag, den 9. November 2009 um 14:58 Uhr |@Ringo: Freut mich, danke! Zeitangaben: Das kann ich nur versuchen, mache ich aber gerne. Da ich alles Experimentieren an der Site nebenbei mache, bleibe ich nicht konstant dran.
Sowas wie Domain-Überlegungen geht ja auch, wenn man nicht am Rechner sitzt. Das CMS war schon eine komplette Wochenend-Beschäftigung (Freitag bis Sonntag) inklusive iframe. Zum Haare-raufen - aber da fehlt es mir einfach an praktischen Programmierkenntnissen!
kommentiert am Montag, den 9. November 2009 um 15:01 Uhr |Hallo zusammen,
zur Thematik der Abo-Kündigung:
In der Tat ist es so, dass unsere Abonnements in jedem Falle schriftlich gekündigt werden müssen.
Sie müssten die Textpassage auf Ihrer Website also dem entsprechend noch ändern, Frau Schneider.
Hier der Auszug aus unseren AGBs, wie Abo-Blog.de bereits richtig wiedergegeben hatte:
“Die Kündigung ist in jedem Falle schriftlich an die betreuende Stelle auszusprechen.”
Mit freundlichen Grüßen
kommentiert am Montag, den 9. November 2009 um 15:26 Uhr |Florian Noll vom Leserservice-Team
“Allerdings ist das Affiliate-Experiment ja exemplarisch und soll gar nicht für mich als Person stehen, sondern für prima Abo-Möglichkeiten.”
=> Öhm, woher soll das der “normale” Seiten-Besucher denn wissen? Und ich dachte, es geht um Geld-Verdienen?
Vielen Dank für die schnelle Klärung in Sachen Kündigung!
kommentiert am Montag, den 9. November 2009 um 19:19 Uhr |Öhm, anders erklärt: “Mein-Zeitschriften-Abo” soll eine praktische Website werden für alle, die beste Abo- und Prämien-Konditionen suchen, aber eher unabhängig von meiner Person. Ich zeichne im Impressum verantwortlich, aber vielleicht suche ich ja Gastautoren, sagen wir: eine Redakteurin von Brigitte oder Brand1, siehe dazu auch mein nächster Beitrag zur Navigation.
Insofern kann “Über uns” schon ein Team beschreiben - außerdem: Wenn ich erstmal reich geworden bin mit der Site, dann mach ich das doch nicht alles alleine ;-)) Aber dennoch gut möglich, dass ich den Text hier auch noch ändere - war der erste Wurf…. Viele Grüße!
kommentiert am Dienstag, den 10. November 2009 um 00:42 Uhr |Hallo auch von mir!
Die Benennung des White Label-Werbemittels ist in der Tat etwas unglücklich. Daran sieht man mal wieder, dass das Affiliate-Programm des Leserservice schon seit 2002 wächst und gedeiht - da geht so etwas leider schon mal unter. Wir werden das so schnell wie möglich korrigieren.
Man muss allerdings auch ehrlich sagen, dass der White Label Shop keinen Affiliate reich macht. Aus unserer Erfahrung gilt die (zugegeben abgegriffene) Formel “Content is King” heute mehr denn je: Informationen, Vergleiche, Mehrwerte für die Nutzer zeichnen erfolgreiche Affiliate-Seiten aus.
Grüße
kommentiert am Dienstag, den 10. November 2009 um 13:53 Uhr |Holger
@Dorothee Schneider:
Ahh, jetzt wird mir der Inhalt Ihrer Seite schon etwas klarer. Das mit den Gastautoren ist natürlich einen gute Idee.
Aber ich kann mich Herrn Brandt nur anschließen: Das “Reichwerden” sollte nicht im Vordergrund stehen. Wichtig ist auch der ehrliche Spaß an der Sache.
kommentiert am Dienstag, den 10. November 2009 um 15:05 Uhr |Hallo zusammen,
ich habe die Benennung der White Label Shop Werbemittel ein wenig angepasst und hoffe es wird nun etwas deutlicher, was sich hinter welchem Link verbirgt. Allerdings sollte man auch die Beschreibung zu den Werbemitteln lesen, dann beantworten sich manchen Fragen ganz von selbst
LG, Marijke
kommentiert am Dienstag, den 10. November 2009 um 15:56 Uhr |Jetzt muss ich schnell was klarstellen: Das “Reich-werden” ist zuerst einmal (m)ein Aufhänger für die Serie. Es geht hier tatsächlich um ein Experiment: Wie steigt man ein ins Affiliate Marketing? Quasi als Kochrezept. Ohne Budget und Programmierkenntnisse. Geht das?
(Dass ich als Texterin zudem Spaß an der Sache habe, ist natürlich in der Summe erfreulich ;-). Insofern sehe ich eine rosige Zukunft für mein-zeitschriften.abo.de :-))
@Abo-Blog.de zu Content: Da könnte ich vermutlich von Ihnen eine ganze Menge lernen (hatte mir abo-bar.de gerade angesehen). Also: dies sei eine herzliche Einladung, weiter zu kommentieren - und ggf. etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern? (Ein Scherz..;-).)
@Holger Brandt: Dann reicht vielleicht der Leserservice als ausschließlicher Contentgeber für eine erfolgreiche Affiliate-Site gar nicht aus? Wäre es sinnvoll, mit anderen Affiliate-Programmen zu ergänzen?
kommentiert am Dienstag, den 10. November 2009 um 16:05 Uhr |Naja, es würde vorerst schon ausreichen sich auf das Partnerprogramm des Leserservice zu beschränken, ABER mit Content ist sicher nicht die Einbindung eines Werbemittels oder des White-Label-Shops gemeint. Content sollte nützliche Informationen enthalten und dem Leser die Angebote vom Leserservice schmackhaft machen…
kommentiert am Dienstag, den 10. November 2009 um 16:25 Uhr |Hallo Frau Schneider,
ich habe beim “Reich Werden” auch durchaus ein Augenzwinkern mitgelesen.
Dann wenn das *so* einfach wäre, dann würden wir uns jetzt alle schon auf einer warmen Insel sonnen…
Dass es aber möglich ist, viel Erfolg mit Affiliate-Seiten zu haben, sieht man z.B. an myDealZ + Co.
Ich glaube allerdings, dass es *das* Rezept nicht gibt, sondern es können sicherlich mehrere Wege nach Rom führen…
Meine Hauptseite Abo-bar.de z.B. entstand 2006 aus privatem Interesse heraus auf einem kostenlosen Arcor-Webspace. Auf den ersten Versionen war kein einziger Affiliate-Link. Ich war einfach überzeugt von den Prämienabos!
Und erst durch den Zuspruch vieler Leser (meist Familie, Freunde und User des Telefon-Treff-Forums) kam ich auf die Idee, Abo-bar weiter auszubauen und mich bei Zanox anzumelden.
Um doch etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern…
Der Abo-Blog kam dann erst vor einem Jahr hinzu, da mein Foren-Anbieter sich verdünnisiert hatte (ich war damals noch nicht so schlau, es selbst zu hosten) und ich nach einer “moderneren” und spannenden Alternative suchte…
Imho spielt das (technische) Handwerkszeug nicht die Hauptrolle, sondern auch Kreativität und ein relativ langer Atem.
Insofern wünsche ich Ihrem Experiment natürlich auch viel Erfolg!
kommentiert am Mittwoch, den 11. November 2009 um 20:14 Uhr |Kommentieren Sie diesen Artikel